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TU Berlin

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Ehemaliger Mitarbeiter der IVP gewinnt Otto-Borst-Preis 2017

Montag, 14. August 2017

Wir gratulieren Jos Nino Notz! Unser ehemaliger Mitarbeiter hat mit seiner Abschlussarbeit Öffentlicher Raum zum privaten Parken – welche hier als IVP Discussion Paper veröffentlicht ist – den Otto-Borst-Preis 2017 gewonnen. Der Otto-Borst-Preis wird vom Forum Stadt Netzwerk historischer Städte e.V. im zweijährigen Turnus alternierend vergeben für herausragende akademische oder praktische Leistungen im Kontext von Städtebau, Stadtbaukultur und Denkmalpflege. Die Arbeit von Jos Nino Notz ist die erste verkehrsplanerische Arbeit, die bisher mit dieser Auszeichnung gewürdigt worden ist – ein Beleg für die besondere Interdisziplinarität sowohl der Arbeit selbst als auch der Lehre am Fachgebiet für Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung des Forum Stadt in Erfurt, im großen Saal des Rathauses statt. Das Thema der Jahrestagung lautete Plan oder Projekt und die vielen interessanten Referent_innen diskutierten unterschiedlichste Aspekte aktueller Planungskulturen und -prozesse. Wir freuen uns, dass wir unseren Studierenden ein Lehrangebot bieten können, dessen Qualität und Aktualität sie befähigt derart fundierte und innovative Beiträge zu gesellschaftlichen Themen zu leisten und damit die Weiterentwicklung unserer Disziplin voranzutreiben.

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Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ auf dem Verkehrssicherheitstag vorgestellt

Freitag, 28. Juli 2017

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Ganz brandneu eingetroffen sind die faltbaren Radtaschen für Einkäufe für die Schönhauser Allee. Das Logo auf den Radtaschen macht mit dem Slogan „Einkaufen–Radeln–Flanieren“ deutlich, dass Einkaufen mit dem Rad für die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler der Schönhauser Allee ein wichtiges Thema ist. Auf dem Verkehrssicherheitstag am 28. Juli präsentierten die Fachgebiete „Integrierte Verkehrsplanung“ und „Stadt- und Regionalökonomie“ die praktischen Taschen in den „Schönhauser Allee Arcaden“ der interessierten Öffentlichkeit. In Gesprächen wurde dem interessierten Publikum die Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ vorgestellt. Hinter der Initiative steht eine Gruppe von Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern der Schönhauser Allee, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Einkaufen mit dem Fahrrad vor Ort angenehmer zu gestalten. In den teilnehmenden Geschäften finden fahrradfahrende Kundinnen und Kunden ab sofort Flickzeug, Luftpumpen und die faltbare Radtasche.

Weitzere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Endbericht zur BVG-Vorstudie „Making the Connections“ online

Freitag, 02. Juni 2017

Der Endbereicht zur BVG-Vorstudie „Making the Connections“ ist online.

Blinde und sehbehinderte Menschen haben Schwierigkeiten bei der Orientierung im Straßenraum, in Gebäuden, an Haltestellen und in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Ziel einer barrierefreien Gestaltung von Mobilität ist es, Angebote zu entwickeln, die eine reibungslose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ermöglichen. Taktile und akustische Sinneseindrücke sind für blinde und sehbehinderte Menschen die Hauptmöglichkeiten der Orientierung. So stellen akustische Informationen in Form von Ansagen auf Haltestellen bzw. Bahnsteigen sowie Warnsignale oder Leitsignale an Signalanlagen ein entscheidendes Mittel dar, um den Zugang und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu erleichtern. Ein weiteres Angebot sind Mobile Guidance-Systeme, die blinde und sehbehinderte Menschen, z. B. in Form einer App für mobile Kleinstcomputer wie Tablets oder Smartphones, durch das System des öffentlichen Nahverkehrs leiten können.

Von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) erhielt das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (IVP) der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) im Rahmen einer viermonatigen Pilotstudie den Auftrag, einen 18-monatigen Modellversuch zur barrierefreien Gestaltung der Nutzung von Bussen und Straßenbahnen für Blinde und Sehbehinderte vorzubereiten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite.

Der Bericht ist online und kann hier (PDF, 1,5 MB) heruntergeladen werden.

Internationale Radkonferenz ICC 2017 findet vom 19.–21.9.2017 in Mannheim statt

Donnerstag, 01. Juni 2017

Das UBA richtet vom 19. bis 21. September 2017 in Mannheim die International Cycling Conference  unter dem Motto ”Bridging the gap between research and practice“ aus. Zum 200-jährigen Jubiläum des Fahrrads sollen Wissenschaft und Praxis zusammengebracht werden.

Folgende Themen stehen dabei im Fokus:

  • Was sind Bedingungen, damit Menschen das Fahrrad für ihre Mobilität nutzen oder zu Fuß gehen?
  • Welchen Gewinn bringen Rad- und Fußverkehr für Wirtschaft, Lebensqualität, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit?
  • Welche erfolgreichen Konzepte und Maßnahmen gibt es, um den Rad- und Fußverkehr zu fördern?
  • Welchen Einfluss haben neue Technologien auf den Rad- und Fußverkehr?

Zudem werden der Abschlussworkshop des EU-Projekts PASTA (Physical Activity through Sustainable Transport Approaches) und der jährliche THE PEP Workshop (Transport, Health and Environment Pan-European Programme) im Rahmen der Konferenz stattfinden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.

Präsentation der Ergebnisse des Schulprojekts „Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung am Beispiel der Straße Unter den Linden“

Dienstag, 30. Mai 2017

Modell der Straße „Unter den Linden“
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Am 30. Mai 2017 präsentierten Schüler_innen der Miriam-Makeba Grundschule in Moabit ihre spannenden Ideen für eine Umgestaltung der Straße Unter den Linden. Als Gäste waren Vertreter_innen aus den Bereichen der Landes- und Kommunalpolitik, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie der Kinder- und Jugendbeteiligung eingeladen.

Bei der Präsentation sind die Ergebnisse des Schulprojekts „Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung am Beispiel der Straße Unter den Linden“, welches im Rahmen einer Masterarbeit am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung initiiert wurde, ausgestellt worden. Im Mittelpunkt standen dabei vier Styropormodelle, die die Schüler_innen angefertigt haben, um ihre Ideen für eine kinderfreundliche Umgestaltung der Straße zu veranschaulichen.

Die farbenfrohen Ergebnisse laden auch Erwachsene zum kreativen Denken ein. So lassen sich in den Modellen verschiedenste Objekte, wie beispielsweise ein Baumhaus mit Rutsche, welches einen Blick über die Baumkronen der Linden auf das Brandenburger Tor ermöglicht, entdecken. Ebenso inspiriert der Spielplatz in Form einer Rakete oder die Hängematte auf der Mittelinsel zum Querdenken ein. Die Antwort auf die Frage, warum Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung wichtig und hilfreich sei, brachte ein Schüler mit der Aussage: „Weil wir noch Phantasie haben!“ auf den Punkt.

Prof. Schwedes bei Wissenschaft: im Dialog zum Thema „Autonomes Fahren: Wenn der Computer lenkt“

Freitag, 19. Mai 2017

Unter der Überschrift „Autonomes Fahren: Wenn der Computer lenkt“ diskutierte Prof. Schwedes im Rahmen der Veranstaltung Wissenschaft: im Dialog über die Möglichkeiten und Grenzen automatisierten Fahrens.

Das autonome Fahren gilt vielen Zeitgenossen als Hoffnungsträger einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung. Andere wiederum betonen die Gefahren, die mit der Einführung automatisierter Fahrzeuge verbunden sind. In diesem Spannungsfeld diskutiert Prof. Schwedes das autonome Fahren zusammen mit Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale Bundesverband und Prof. Markus Maurer vom Institut für Regelungstechnik der TU Braunschweig. Prof. Schwedes betont, die Folgen der Einführung autonomen Fahrens davon abhängen, welche verkehrspolitischen Ziele damit verbunden werden.

Das Video der Diskussion ist online abrufbar.

IVP auf den Trialog-Tagen „Partizipation im Wohnungsbau“

Freitag, 05. Mai 2017

Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung war an den Trialog-Tagen „Partizipation im Wohnungsbau“ der Humboldt-Viadrina Governance Platform vom 26. bis 27. April vertreten. Neben dem Bereich Forschung sind bei den Gesprächen Stakeholder wie Wohnungsbaugesellschaften, Mieterräte sowie Politik und Verwaltung beteiligt. Die zunehmende Knappheit von Wohnraum und dadurch einsetzende Nachverdichtung durch öffentliche Wohnungsbaugesellschaften tangiert dabei ebenso Mobilitätsfragen: Wie möchten die zukünftigen Mieter_innen mobil sein? Welche Angebote können geschaffen werden, damit die ausgelastete städtische Infrastruktur nicht zum Gegenstand von Verteilungskämpfen der Bewohner_innen wird? Das Fachgebiet wird hierzu die weitere Entwicklung der Trialog-Gespräche aktiv begleiten.

IVP auf dem UBA Forum mobil und nachhaltig

Montag, 03. April 2017

UBA Forum mobil und nachhaltig
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Vom 30.–31. März 2017 fand im Berliner Umweltforum das UBA Forum mobil und nachhaltig „Die Stadt für Morgen“ statt. Neben Keynotes von Obi Felten (X) und Jan Gehl (Architekt, Kopenhagen), gab es diverse transdiziplinäre Workshops und Podiumsdiskussionen über Herausforderungen, Tendenzen und Wege zu einer nachhaltigen Mobilität und Stadtentwicklung der Zukunft. Seitens der Integrierten Verkehrsplanung diskutierte Prof. Dr. Oliver Schwedes mit führenden deutschen Wissenschaftler_innen über konkrete Umsetzungsstrategien, die Zusammenarbeit mit Behörden, Wirtschaft und Kommunen und die Rolle von Wissenschaft und Forschung in der Verkehrswende. Maximilian Hoor hielt zudem im Rahmen des Jugendforums einen Kurzvortrag zu fahrradbezogenen Mobilitätskulturen.

Archiv 2017

Planspiel an der IVP – neue Lehr-/Lernformate veranstaltungsübergreifend in der Anwendung

Mittwoch, 18. Januar 2017

Im Rahmen der Veranstaltungen „Einführung in die Grundlagen & Methoden der Zukunftsforschung und „Maßnahmen der integrierten Verkehrsplanung“ wurden bereits zum dritten Mal veranstaltungsübergreifend neue Lehr-/Lernmethoden ausprobiert. Das Planspiel hat die Zukunftswerkstatt als praktisches Beispiel für Beteiligungsverfahren abgelöst, die in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurde. Die Methode des Planspiels verbindet praxisrelevant die Umsetzung von Aspekten der Verkehrsplanung und Zukunftsforschung.

Ausgangspunkt des Planspiels „Begegnungszone Bergmannstraße“ war die Simulation eines partizipativen Verfahrens im Rahmen der Planung und Umsetzung der Begegnungszone in der Bergmannstraße. Im Mittelpunkt des Planspiels stand der politische und planerische Aushandlungsprozess mit dem Ziel einer kollektiv bindenden Entscheidungen. Die Studierenden konnten die politischen, kommunikativen und planerischen Erfordernisse zur Umsetzung einer Planung erfahren, mussten in ihren jeweiligen Rollen Kooperationen anstreben, Entscheidungen treffen, die Tragweite dieser Entscheidungen abschätzen und deren reale Wirkung erleben.

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