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TU Berlin

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IVP auf den 7. Speyerer Kommunaltagen

Donnerstag, 28. September 2017

Am 28./29. September fanden die 7. Speyerer Kommunaltage statt, die gemeinsam von Prof. Dr. Christian Theobald und Prof. Dr. Oliver Schwedes ausgerichtet wurden. Unter der Überschrift „Verkehrswende – Konzepte, Lösungen, Fallbeispiele“ diskutierten Vertreter_innen aus Wissenschaft und Praxis über die zukünftigen verkehrspolitischen Herausforderungen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Handbuch der Kommunalen Verkehrsplanung (HKV) feiert 25-jähriges Gründungsjubiläum

Freitag, 22. September 2017

Am 22. September feierte das Handbuch der Kommunalen Verkehrsplanung (HKV) in Mülheim an der Ruhr das 25-jährige Gründungsjubiläum. Das Jubiläum wurde zusammen mit dem Forum Mensch und Verkehr (FMV) in der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) begangen, das sich vor 30 Jahren gegründet hat. Als geschäftsführender Herausgeber des HKV begrüßte Prof. Oliver Schwedes die Mitglieder und verwies auf die vielfältigen gemeinsamen Aktivitäten in der Vergangenheit sowie die Herausforderungen in der Zukunft, mit denen sich das HKV und das FMV konfrontiert sehen.

IVP auf der International Cycling Conference (ICC) in Mannheim

Dienstag, 26. September 2017

Lupe

Zum 200-jährigen Jubiläum des Fahrrads hat das Umweltbundesamt vom 19. bis 21. September 2017 die International Cycling Conference in Mannheim veranstaltet. Unter dem Motto ”Bridging the Gap Between Research and Practice“ wurden internationale und transdisziplinäre Themen von Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Zudem fand der Abschlussworkshop des EU-Projekts PASTA (Physical Activity through Sustainable Transport Approaches) und der jährliche THE PEP Workshop (Transport, Health and Environment Pan-European Programme) im Rahmen der Konferenz statt. Maximilian Hoor hat die IVP auf der Konferenz vertreten und im Rahmen einer Poster-Präsentation seine ersten Forschungsergebnisse vorgestellt.

IVP auf der Universitätstagung Verkehrswesen

Dienstag, 19. September 2017

Auf der diesjährigen 38. Universitätstagung Verkehrswesen in der Lüneburger Heide stellte Frau Sandra Reinert ihr Dissertationsprojekt zum Thema „Der Beitrag des Verkehrs zum urbanen Klima“ vor.

Die Universitätstagung findet jährlich statt und ist eine Tagung für Professor_innen und Doktorand_innen deutschsprachiger Universitäten. Dabei wird die Tagung jedes Jahr von einer anderen Universität organisiert. Diese Jahr war das Institut für Verkehrsplanung und Logistik der Technischen Universität Hamburg für die Organisation zuständig. An drei Tagen wurden drei Workshops und 16 Vorträge gehalten.

Das Projekt 2Rad-1Kauf-0Emission und die Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ auf den Umwelttagen in der Schönhauser Allee

Samstag, 16. September 2017

Lupe

Am 15. und 16. September 2017 hat das Projekt 2Rad-1Kauf-0Emission zusammen mit der Händler_innen-Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ auf den Umwelttagen wieder mit einem Stand in den Schönhauser Allee Arcaden teilgenommen, um alle Interessierten über die gemeinsamen Aktivitäten zu informieren. An diesen zwei Tagen hatten Kund_innen in der Schönhauser Allee die Möglichkeit, sowohl die im Projektrahmen initiierten faltbaren Fahrradtaschen zu erwerben, als auch ihre eingekauften Waren kostenlos, umweltschonend und bequem mit einem Elektro-Lastenrad der Berliner Firma Velogista nach Hause liefern zu lassen. So konnte der von der Last der Einkäufe befreite Bummel durch die Geschäfte der Schönhauser Allee, ob mit dem Rad oder zu Fuß, zum unbeschwerten Vergnügen werden.

Neue Veröffentlichung: „Verkehr im Kapitalismus“ erschienen

Freitag, 15. September 2017

Lupe

Der Verkehr im Kapitalismus ist einer der größten CO2-Produzenten. Gleichzeitig ist er der einzige Sektor, in dem die Klimagasemissionen bis heute steigen, während etwa im Energiesektor oder den privaten Haushalten politische Erfolge erzielt wurden Der Verkehrssektor scheint besonders zu sein und die politische Gestaltungsmacht ist dort offensichtlich geringer als in anderen gesellschaftlichen Bereichen. Wenn zukünftig auf die Verkehrsentwicklung stärker politisch Einfluss genommen werden soll, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen, ist es zunächst wichtig, die besondere Bedeutung des Verkehrs in kapitalistischen Gesellschaften zu verstehen. Vor diesem Hintergrund zeichnen sich dann die Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussnahme ab. Gleichzeitig wird deutlich, wie die bestehenden politischen Rahmenbedingungen verändert werden müssen, um die Gestaltungsmöglichkeiten angemessen zu erweitern. Die Arbeit klärt über die Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Verkehrssektor auf, damit der Verkehr in Zukunft im Sinne des Gemeinwohls gestaltet werden kann.

Die Veröffentlichung „Verkehr im Kapitalismus“ ist im Verlag Westfälisches Dampfboot erschienen.

NZZ Podium über die Zukunft der Deutschen Bahn mit Prof. Schwedes

Donnerstag, 14. September 2017

Lupe

Am 13. September hat Prof. Schwedes an dem NZZ Podium in Berlin über die Zukunft der Deutschen Bahn teilgenommen. Zusammen mit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Renate Künast, dem Geschäftsführer der Berliner S-Bahn, Peter Buchner, sowie dem CEO der in Zürich ansässigen SMA und Partner AG, Eric Cosandey, hat er über die Entwicklungsmöglichkeiten der Bahn diskutiert. Um zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung zu gelangen, reiche es nicht aus, die Bahn zu verbessern, so Schwedes. Vor allem müsse die Politik endlich die diversen Privilegien der konkurrierenden Verkehrsträger Straße und Luft beseitigen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum NZZ Podium, ein Artikel der Neuen Züricher Zeitung mit kurzen Videosequenzen ist ebenfalls online verfügbar.

„Urban Mobility in a Global Perspective“ erschienen

Montag, 11. September 2017

Lupe

In „Mobile Cities. Dynamiken weltweiter Stadt- und Verkehrsentwicklung“ erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Stadt- und Verkehrsentwicklung und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungspfade. Nun ist das Werk auf Englisch erschienen und somit auch international verfügbar:

Urban Mobility in a Global Perspective
An international comparison of the possibilities and limits of integrated transport policy and planning

For the first time in human history, the majority of the world's population is now no longer living in rural areas, but in cities. Whereas in the industrialised countries urban and transport development has now reached a certain degree of saturation, it is proceeding in other regions of the world with an enormous dynamism. The primary concern of this study is to present for the first time a survey of global urban and transport development in order to gain an overview of the magnitude of the global challenges. Against this background, the study concludes by proposing a direction for future deliberations, in the name of determining an adequate response to the looming problems.

Das Buch ist in der Reihe „Mobilität und Gesellschaft“ im Lit Verlag erschienen.

Prof. Schwedes auf der internationalen Eisenbahnkonferenz nextRail17

Donnerstag, 07. September 2017

Lupe

Am 07. September hat Prof. Schwedes auf der internationalen Eisenbahnkonferenz nextRail17 in Lausanne zum Thema „Kundenerwartungen in Bezug auf Mobilität & die Wachstumsspirale“ vorgetragen. Schwedes zeigte, dass die Schiene im Rahmen der aktuellen Entwicklungsdynamik, die auf mehr Verkehr setzt, der immer schneller über immer weitere Distanzen organisiert werden muss, keinen Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung leisten kann. Vielmehr ist die Eisenbahn auf eine Verkehrsentwicklungsstrategie angewiesen, die auf kürzere Distanzen, geringere Geschwindigkeiten und im Ergebnis weniger Verkehr gerichtet ist. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ ab jetzt auch auf Facebook

Donnerstag, 07. September 2017

Lupe

Endlich ist es so weit: Die Händler_inneninitiative „Schönhauser-Rad-Allee“ hat beim größten sozialen Netzwerk des Internets nun auch einen eigenen Auftritt. Unter der Adresse https://www.facebook.com/SchoenhauserRadAllee/ können alle Freunde der Initiative ganz nahe sein.

Auf der Facebook Seite der „Schönhauser-Rad-Allee“ kann man sich ab sofort über Neuigkeiten, Veranstaltungsankündigungen und interessante Aktionen informieren. Dafür muss man kein Mitglied der Plattform sein, um die Informationen der Initiative lesen zu können. Wer sich allerdings kostenlos bei Facebook anmeldet und „Gefällt mir“ anklickt, um seine Verbundenheit mit der „Schönhauser-Rad-Allee“ zu zeigen, wird Teil einer starken Gemeinschaft. So erfährt man automatisch, was es Neues rund um das Thema Einkaufen mit dem Rad auf der Schönhauser Allee gibt und kann sich darüber hinaus auch aktiv mit anderen Personen austauschen.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie auf der Facebook Seite.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Ehemaliger Mitarbeiter der IVP gewinnt Otto-Borst-Preis 2017

Montag, 14. August 2017

Wir gratulieren Jos Nino Notz! Unser ehemaliger Mitarbeiter hat mit seiner Abschlussarbeit Öffentlicher Raum zum privaten Parken – welche hier als IVP Discussion Paper veröffentlicht ist – den Otto-Borst-Preis 2017 gewonnen. Der Otto-Borst-Preis wird vom Forum Stadt Netzwerk historischer Städte e.V. im zweijährigen Turnus alternierend vergeben für herausragende akademische oder praktische Leistungen im Kontext von Städtebau, Stadtbaukultur und Denkmalpflege. Die Arbeit von Jos Nino Notz ist die erste verkehrsplanerische Arbeit, die bisher mit dieser Auszeichnung gewürdigt worden ist – ein Beleg für die besondere Interdisziplinarität sowohl der Arbeit selbst als auch der Lehre am Fachgebiet für Integrierte Verkehrsplanung der TU Berlin. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung des Forum Stadt in Erfurt, im großen Saal des Rathauses statt. Das Thema der Jahrestagung lautete Plan oder Projekt und die vielen interessanten Referent_innen diskutierten unterschiedlichste Aspekte aktueller Planungskulturen und -prozesse. Wir freuen uns, dass wir unseren Studierenden ein Lehrangebot bieten können, dessen Qualität und Aktualität sie befähigt derart fundierte und innovative Beiträge zu gesellschaftlichen Themen zu leisten und damit die Weiterentwicklung unserer Disziplin voranzutreiben.

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Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ auf dem Verkehrssicherheitstag vorgestellt

Lupe
Lupe

Freitag, 28. Juli 2017

Ganz brandneu eingetroffen sind die faltbaren Radtaschen für Einkäufe für die Schönhauser Allee. Das Logo auf den Radtaschen macht mit dem Slogan „Einkaufen–Radeln–Flanieren“ deutlich, dass Einkaufen mit dem Rad für die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler der Schönhauser Allee ein wichtiges Thema ist. Auf dem Verkehrssicherheitstag am 28. Juli präsentierten die Fachgebiete „Integrierte Verkehrsplanung“ und „Stadt- und Regionalökonomie“ die praktischen Taschen in den „Schönhauser Allee Arcaden“ der interessierten Öffentlichkeit. In Gesprächen wurde dem interessierten Publikum die Initiative „Schönhauser-Rad-Allee“ vorgestellt. Hinter der Initiative steht eine Gruppe von Einzelhändlerinnen und Einzelhändlern der Schönhauser Allee, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Einkaufen mit dem Fahrrad vor Ort angenehmer zu gestalten. In den teilnehmenden Geschäften finden fahrradfahrende Kundinnen und Kunden ab sofort Flickzeug, Luftpumpen und die faltbare Radtasche.

Weitzere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie hier.

Archiv 2017

Endbericht zur BVG-Vorstudie „Making the Connections“ online

Freitag, 02. Juni 2017

Der Endbereicht zur BVG-Vorstudie „Making the Connections“ ist online.

Blinde und sehbehinderte Menschen haben Schwierigkeiten bei der Orientierung im Straßenraum, in Gebäuden, an Haltestellen und in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs. Ziel einer barrierefreien Gestaltung von Mobilität ist es, Angebote zu entwickeln, die eine reibungslose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs ermöglichen. Taktile und akustische Sinneseindrücke sind für blinde und sehbehinderte Menschen die Hauptmöglichkeiten der Orientierung. So stellen akustische Informationen in Form von Ansagen auf Haltestellen bzw. Bahnsteigen sowie Warnsignale oder Leitsignale an Signalanlagen ein entscheidendes Mittel dar, um den Zugang und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu erleichtern. Ein weiteres Angebot sind Mobile Guidance-Systeme, die blinde und sehbehinderte Menschen, z. B. in Form einer App für mobile Kleinstcomputer wie Tablets oder Smartphones, durch das System des öffentlichen Nahverkehrs leiten können.

Von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) erhielt das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung (IVP) der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) im Rahmen einer viermonatigen Pilotstudie den Auftrag, einen 18-monatigen Modellversuch zur barrierefreien Gestaltung der Nutzung von Bussen und Straßenbahnen für Blinde und Sehbehinderte vorzubereiten.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektseite.

Der Bericht ist online und kann hier (PDF, 1,5 MB) heruntergeladen werden.

Internationale Radkonferenz ICC 2017 findet vom 19.–21.9.2017 in Mannheim statt

Donnerstag, 01. Juni 2017

Das UBA richtet vom 19. bis 21. September 2017 in Mannheim die International Cycling Conference  unter dem Motto ”Bridging the gap between research and practice“ aus. Zum 200-jährigen Jubiläum des Fahrrads sollen Wissenschaft und Praxis zusammengebracht werden.

Folgende Themen stehen dabei im Fokus:

  • Was sind Bedingungen, damit Menschen das Fahrrad für ihre Mobilität nutzen oder zu Fuß gehen?
  • Welchen Gewinn bringen Rad- und Fußverkehr für Wirtschaft, Lebensqualität, Gesundheit, Sicherheit, Umwelt und soziale Gerechtigkeit?
  • Welche erfolgreichen Konzepte und Maßnahmen gibt es, um den Rad- und Fußverkehr zu fördern?
  • Welchen Einfluss haben neue Technologien auf den Rad- und Fußverkehr?

Zudem werden der Abschlussworkshop des EU-Projekts PASTA (Physical Activity through Sustainable Transport Approaches) und der jährliche THE PEP Workshop (Transport, Health and Environment Pan-European Programme) im Rahmen der Konferenz stattfinden.

Weitere Informationen zur Veranstaltung, zur Anmeldung und zum Programm finden Sie hier.

Präsentation der Ergebnisse des Schulprojekts „Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung am Beispiel der Straße Unter den Linden“

Dienstag, 30. Mai 2017

Modell der Straße „Unter den Linden“
Lupe

Am 30. Mai 2017 präsentierten Schüler_innen der Miriam-Makeba Grundschule in Moabit ihre spannenden Ideen für eine Umgestaltung der Straße Unter den Linden. Als Gäste waren Vertreter_innen aus den Bereichen der Landes- und Kommunalpolitik, der Stadt- und Verkehrsplanung sowie der Kinder- und Jugendbeteiligung eingeladen.

Bei der Präsentation sind die Ergebnisse des Schulprojekts „Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung am Beispiel der Straße Unter den Linden“, welches im Rahmen einer Masterarbeit am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung initiiert wurde, ausgestellt worden. Im Mittelpunkt standen dabei vier Styropormodelle, die die Schüler_innen angefertigt haben, um ihre Ideen für eine kinderfreundliche Umgestaltung der Straße zu veranschaulichen.

Die farbenfrohen Ergebnisse laden auch Erwachsene zum kreativen Denken ein. So lassen sich in den Modellen verschiedenste Objekte, wie beispielsweise ein Baumhaus mit Rutsche, welches einen Blick über die Baumkronen der Linden auf das Brandenburger Tor ermöglicht, entdecken. Ebenso inspiriert der Spielplatz in Form einer Rakete oder die Hängematte auf der Mittelinsel zum Querdenken ein. Die Antwort auf die Frage, warum Kinderpartizipation in der Stadt- und Verkehrsplanung wichtig und hilfreich sei, brachte ein Schüler mit der Aussage: „Weil wir noch Phantasie haben!“ auf den Punkt.

Prof. Schwedes bei Wissenschaft: im Dialog zum Thema „Autonomes Fahren: Wenn der Computer lenkt“

Freitag, 19. Mai 2017

Unter der Überschrift „Autonomes Fahren: Wenn der Computer lenkt“ diskutierte Prof. Schwedes im Rahmen der Veranstaltung Wissenschaft: im Dialog über die Möglichkeiten und Grenzen automatisierten Fahrens.

Das autonome Fahren gilt vielen Zeitgenossen als Hoffnungsträger einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung. Andere wiederum betonen die Gefahren, die mit der Einführung automatisierter Fahrzeuge verbunden sind. In diesem Spannungsfeld diskutiert Prof. Schwedes das autonome Fahren zusammen mit Marion Jungbluth von der Verbraucherzentrale Bundesverband und Prof. Markus Maurer vom Institut für Regelungstechnik der TU Braunschweig. Prof. Schwedes betont, die Folgen der Einführung autonomen Fahrens davon abhängen, welche verkehrspolitischen Ziele damit verbunden werden.

Das Video der Diskussion ist online abrufbar.

IVP auf den Trialog-Tagen „Partizipation im Wohnungsbau“

Freitag, 05. Mai 2017

Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung war an den Trialog-Tagen „Partizipation im Wohnungsbau“ der Humboldt-Viadrina Governance Platform vom 26. bis 27. April vertreten. Neben dem Bereich Forschung sind bei den Gesprächen Stakeholder wie Wohnungsbaugesellschaften, Mieterräte sowie Politik und Verwaltung beteiligt. Die zunehmende Knappheit von Wohnraum und dadurch einsetzende Nachverdichtung durch öffentliche Wohnungsbaugesellschaften tangiert dabei ebenso Mobilitätsfragen: Wie möchten die zukünftigen Mieter_innen mobil sein? Welche Angebote können geschaffen werden, damit die ausgelastete städtische Infrastruktur nicht zum Gegenstand von Verteilungskämpfen der Bewohner_innen wird? Das Fachgebiet wird hierzu die weitere Entwicklung der Trialog-Gespräche aktiv begleiten.

IVP auf dem UBA Forum mobil und nachhaltig

Montag, 03. April 2017

UBA Forum mobil und nachhaltig
Lupe

Vom 30.–31. März 2017 fand im Berliner Umweltforum das UBA Forum mobil und nachhaltig „Die Stadt für Morgen“ statt. Neben Keynotes von Obi Felten (X) und Jan Gehl (Architekt, Kopenhagen), gab es diverse transdiziplinäre Workshops und Podiumsdiskussionen über Herausforderungen, Tendenzen und Wege zu einer nachhaltigen Mobilität und Stadtentwicklung der Zukunft. Seitens der Integrierten Verkehrsplanung diskutierte Prof. Dr. Oliver Schwedes mit führenden deutschen Wissenschaftler_innen über konkrete Umsetzungsstrategien, die Zusammenarbeit mit Behörden, Wirtschaft und Kommunen und die Rolle von Wissenschaft und Forschung in der Verkehrswende. Maximilian Hoor hielt zudem im Rahmen des Jugendforums einen Kurzvortrag zu fahrradbezogenen Mobilitätskulturen.

Planspiel an der IVP – neue Lehr-/Lernformate veranstaltungsübergreifend in der Anwendung

Mittwoch, 18. Januar 2017

Im Rahmen der Veranstaltungen „Einführung in die Grundlagen & Methoden der Zukunftsforschung und „Maßnahmen der integrierten Verkehrsplanung“ wurden bereits zum dritten Mal veranstaltungsübergreifend neue Lehr-/Lernmethoden ausprobiert. Das Planspiel hat die Zukunftswerkstatt als praktisches Beispiel für Beteiligungsverfahren abgelöst, die in den letzten beiden Jahren durchgeführt wurde. Die Methode des Planspiels verbindet praxisrelevant die Umsetzung von Aspekten der Verkehrsplanung und Zukunftsforschung.

Ausgangspunkt des Planspiels „Begegnungszone Bergmannstraße“ war die Simulation eines partizipativen Verfahrens im Rahmen der Planung und Umsetzung der Begegnungszone in der Bergmannstraße. Im Mittelpunkt des Planspiels stand der politische und planerische Aushandlungsprozess mit dem Ziel einer kollektiv bindenden Entscheidungen. Die Studierenden konnten die politischen, kommunikativen und planerischen Erfordernisse zur Umsetzung einer Planung erfahren, mussten in ihren jeweiligen Rollen Kooperationen anstreben, Entscheidungen treffen, die Tragweite dieser Entscheidungen abschätzen und deren reale Wirkung erleben.

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