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TU Berlin

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MobilBericht – Mobilitätsberichterstattung. Ein Instrument zur nachhaltigen und umweltgerechten Gestaltung urbaner Mobilität

Gefördert vom
Lupe [1]

Laufzeit:  2017–2020

Projektleitung:

  • Prof. Dr. Oliver Schwedes [2]

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

  • Sven Hausigke, M. Sc. [3] [4]
  • Carolin Kruse, M. Sc.
    [5]

Studentische Mitarbeiter_innen:

  • Laura Doyé

Projektwebsite:

berlin.de/ba-pankow [6]

Die Gestaltung zukünftiger Mobilitätssysteme stellt Stadt- und Verkehrsplaner_innen vor eine Vielzahl von Herausforderungen: Im urbanen Kontext muss eine effiziente Abwicklung von Mobilitätsbedürfnissen gewährleistet und gleichzeitig eine hohe Lebensqualität der örtlichen Bevölkerung ermöglicht werden. Weiterhin gilt es, Klima- und Umweltziele zu erreichen und zu einem aktiven und gesundheitsfördernden Mobilitäts- bzw. Verkehrsverhalten beizutragen. Die dazu notwendige Reorganisation im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung stellt insbesondere eine Querschnittsaufgabe in den Vordergrund – die Stärkung des sozialen Zusammenhalts bzw. die Verhinderung der Exklusion einzelner Bevölkerungsgruppen von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Aktuell haben die Städte diese Herausforderungen realisiert und arbeiten in kommunalen Fachplanungen an Konzepten zu deren Bewältigung. Die derzeit verfügbaren Planungsinstrumente und -daten sind dafür jedoch nur begrenzt geeignet, da diese sich nicht an den Nutzenden und ihren Bedürfnissen orientieren, soziale Unterschiede keine Berücksichtigung finden und nur unzureichende Partizipationsmöglichkeiten angeboten werden.

An diesen Handlungserfordernissen setzt das Forschungsprojekt MobilBericht an. Gemeinsam mit der TU Dresden und dem Bezirk Berlin-Pankow wird erstmals eine konsistente Datenbasis für eine nutzenden- und bedürfnisorientierte Planung erhoben.

Am Beispiel des Berliner Bezirks Pankow wird dazu eine Mobilitätsberichterstattung entwickelt. Diese beinhaltet Naherreichbarkeits- und Umweltgerechtigkeitsanalysen, die durch qualitative Interviews, teilnehmende Beobachtungen und der partizipativen Methode des Community Mappings kontextualisiert werden. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Informationen zur subjektiven Wahrnehmung der Bewohner_innen des Bezirks Pankow zu erheben.

Die Ergebnisse einer Stärken und Schwächen Analyse (SWOT-Analyse) sowie davon abgeleitete Maßnahmenkonzepte bilden den Inhalt eines Mobilitätsbericht, der dem Bezirk nach der Projektlaufzeit als Arbeitsgrundlage dient und von einem/einer Mobilitätsbeauftragte_n dauerhaft weitergepflegt, regelmäßig aktualisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Dieser sowohl quantitative als auch qualitative Ansatz ermöglicht die Etablierung eines bezirklichen Mobilitätsmanagements mit dem Fokus auf partizipative und sozial-ökologische Nachhaltigkeit.

Links

Dienstag, 08. Mai 2018

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Kontakt

Prof. Dr. Oliver Schwedes
030-314-78767
Gebäude SG 4.1
Raum SG 4-406
E-Mail-Anfrage [8]
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