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TU Berlin

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Modellkiez Invalidenstraße

Entwicklung eines Mobilitätskonzeptes für die verkehrssichere Umgestaltung der Invalidenstraße und des angrenzenden Kiezes

Lupe

Laufzeit:
2021 - 2023

Projektleitung:
Prof. Dr. Oliver Schwedes

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
Vanessa Rösner, M.A.

Finanzierung:
Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klima (SenUVK).

 

Anwohner*innen, Akteur*innen sowie Interessenverbände bekommen die Möglichkeit, sich durch aktive Mitarbeit am Forschungsprojekt zu beteiligen und zusammen mit Fachleuten den Projektprozess zu gestalten. Dabei gilt es, vorab identifizierte Zielgruppen aktiv in die Ideensammlung, Planung und Umsetzung einzubinden. Konkret geht es darum, umfassende Maßnahmen zu den Oberthemen Verkehrswende, Verkehrssicherheit, der Aufwertung des öffentlichen Raums und der Erhöhung der Schulwegesicherheit gemeinsam mit den heterogenen Akteur*innen zu entwickeln und zu realisieren.

Ein gemeinsam mit allen Partner*innen und Beteiligten durchgeführter Zielfindungsprozess stellt dabei die Rahmenbedingungen für den Beteiligungsprozess. Der Zielfindungsprozess umfasst dabei die Evaluierung und Aufbereitung bisheriger Maßnahmen im ehemaligen Stadtumbaugebiet Rosenthaler Vorstadt. In den Jahren 1994 bis 2004 wurden in diesem Teilgebiet des Modellkiezes Maßnahmen entwickelt und realisiert. Diese gilt es im Rahmen des Projekts unter dem spezifischen Blick der integrierten Verkehrsplanung zu untersuchen und demnach neue oder weiterzuentwickelnde Maßnahmen und Planungen abzuleiten.

Als partizipative Hauptmethodik wird das sogenannte Charrette-Verfahren angewandt. Die Charrette ist eine Veranstaltungsform und ein strategisches Beteiligungsverfahren gleichermaßen, das sich durch direkte Beteiligung der Bürger*innen und konsequente Öffentlichkeit auszeichnet und dabei stringent umsetzungsorientiert ist. Die Besonderheit liegt dabei an der gemeinsamen Erarbeitung von Lösungsansätzen, wobei lokales mit fachlichem Wissen verbunden wird. Grundlage für das Beteiligungsverfahren bildet eine vorangegangene Analyse der partizipativen Strukturen und Akteursnetzwerke. Im Modellgebiet vorhandene Strukturen, aktive Initiativen und Akteure sowie aktuelle Planungsvorhaben werden somit berücksichtigt und ggf. weiterentwickelt.

Der Innovationscharakter des methodischen Designs zeichnet sich durch den neuartigen transdisziplinären (Einbezug der Bezirksverwaltung und -politik) und inklusiven Ansatz (Einbezug der Bürger*innen) aus. Bürger*innen, Wissenschaftler*innen und kommunale Verantwortungsträger*innen sind gleichberechtigte Partner*innen im Projekt und erarbeiten zusammen Lösungsmöglichkeiten. Es handelt sich um ein nachhaltig ausgelegtes Modellprojekt das auf den zentralen Säulen der Exploration, Kommunikation und Partizipation beruht. Abschließend werden die Ergebnisse aus den Beteiligungsveranstaltungen gemeinsam mit dem Bezirk Mitte in ein holistisches Mobilitätskonzept überführt. Dieses Mobilitätskonzept berücksichtigt die partizipativ entwickelten Konzepte und ermöglicht transparent und zielorientiert die Mobilität im Bezirk nachhaltig zu verändern.

Der Flyer vom August 2021 fasst die wesentlichen Aufgaben und Ziele des Forschungsprojekts zusammen.

 

 

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Kontakt

Prof. Dr. Oliver Schwedes
030-314-78767
Gebäude SG 4.1
Raum SG 4-408

Kontakt

Vanessa Rösner
Tel.: 030-314 28659
SG4
Raum 407