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TU Berlin

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NahMob

Nahmobilitätskonzept Wrangelkiez in Berlin-Kreuzberg – Entwicklung und Umsetzung eines integrierten Mobilitätskonzepts für eine fahrrad- und fußgängerfreundliche Kommune

Lupe

Laufzeit:
2020 - 2023

Projektleitung:
Prof. Dr. Oliver Schwedes

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen:
Martha Vobruba, M.A.
Johannes Roderer, M.Sc.

Projektpartner:
Straßen- und Grünflächenamt, Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

Finanzierung:
Das Projekt wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

In dem Forschungsvorhaben soll ein Nahmobilitätskonzept für ein hochverdichtetes städtisches Quartier (Wrangelkiez) in Berlin-Kreuzberg partizipativ entwickelt und umgesetzt werden. Dabei werden die spezifischen Anforderungen der Zivilgesellschaft einerseits und der kommunalen Politik und Planung andererseits einbezogen und im Anschluss ein konkretes Umsetzungskonzept entworfen, das einen klaren Fokus auf die nahmobilitätsfreundliche Umgestaltung des Stadtquartiers legt.

Ziel ist zunächst die Erfassung der allgemeinen und zielgruppenspezifischen Ansprüche an Infrastrukturen, welche den Fuß- und Fahrradverkehr unterstützen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Bezirk können die erfassten Ansprüche und Ideen direkt in der folgenden Konzeptrealisierung mit einfließen. Als Ergebnis werden die identifizierten Ansprüche der Stakeholder vor Ort mit den Möglichkeiten der kommunalen Gestaltung kontextualisiert und in Form eines Leitfadens für die Gestaltung nahmobilitätsfördernder Quartiere formalisiert. Das gewählte Untersuchungsgebiet in Berlin-Kreuzberg zeichnet sich durch eine besonders aktive Zivilgesellschaft aus, welche bereits eigene Konzepte zur autoarmen Umgestaltung des Stadtquartiers entwickelt hat (siehe „Wrangelkiez Autofrei!“ - autofreierwrangelkiez.de). Auch die kommunale Politik zeigt sich gegenüber einer Umgestaltung des Stadtraums zugunsten des Rad- und Fußverkehr offen, weshalb dieses Projekt die seltene Möglichkeit bietet, unter wissenschaftlicher Begleitung die zentralen Akteur*innen für die Nahmobilität zusammenzubringen.

Um das Ziel einer nahmobilitätsfreundlichen Umgestaltung des Stadtquartiers zu erreichen, wird zunächst eine repräsentative Befragung der Quartiersbevölkerung durchgeführt. Hier werden die Einstellungen der Menschen bezüglich einer nahmobilitätsfreundlichen Umgestaltung erfasst und gleichzeitig die Betroffenen für die kommenden Verfahren und Maßnahmen sensibilisiert. Im Anschluss finden mit Vertreter*innen aus Kommunalpolitik, Bezirksverwaltung, privater Planung und Zivilgesellschaft Fokusgruppendiskussionen statt. Hier wird ein gemeinsames Ziel für den Wrangelkiez definiert, das am Ende alle Beteiligten in Form eines Grundlagenpapiers öffentlich publizieren. Im Anschluss erfolgt eine detaillierte Umfeldanalyse, welche die Rahmenbedingungen des Quartiers in Hinblick auf Infrastrukturen, Umweltbelastungen und Flächenverteilungen erfasst. Auf Basis der repräsentativen Befragung und der Fokusgruppen wird ein Akteurskatalog für die folgenden Partizipationsphasen aufgestellt. Auf Basis dieses Katalogs werden Vertreter*innen aus fünf unterschiedlichen Akteursgruppen zu Werkstätten eingeladen. In diesen Präferenzwerkstätten definieren die Akteure für sich Ziele und Interessen in Hinblick auf eine nahmobilitäts-freundliche Umgestaltung. Die akteursspezifischen Präferenzen werden im Anschluss in einer großen Realisierungswerkstatt zusammengeführt, bei dem alle Beteiligten gemeinsam ein Umsetzungskonzept für den Wrangelkiez erarbeiten. Zum Abschluss des Projekts werden die Ergebnisse in einem Leitfaden aufgearbeitet und publiziert, der direkt den zentralen Akteuren in der Kommunalpolitik und -verwaltung in Deutschland zur Verfügung gestellt werden soll.

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Prof. Dr. Oliver Schwedes
030-314-78767
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Raum SG 4-408

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Martha Vobruba
030-314-29689
Gebäude SG 4.1
Raum SG4-405

Kontakt

Johannes Roderer
030-314-29689
Gebäude SG 4.1
Raum SG4-405