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TU Berlin

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Ausgabe 2/2010

Willkommen zum zweiten Newsletter – wir freuen uns, dass Sie sich für unser Projekt „Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum“ interessieren!

Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand des Projektes, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Volkswagen AG Konzernforschung, sowie allgemeine Hinweise auf einschlägige Veranstaltungen und Neuerscheinungen.

 

1. Interviews mit Familien ländlicher Räume

Zurzeit führen wir 20-30 leitfadengestützte Interviews mit Müttern und Vätern in zwei ländlichen Räumen Deutschlands durch. Ziel dieser Befragung ist es, verschiedene mobilitätsbezogene Bewältigungsstrategien zu ermitteln.
Für die Befragung wurden die familienreichen Landkreise Emsland und Ludwigslust ausgewählt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Fokus auf Familien gelegt, deren jüngstes Kind im Grundschulalter ist.
Die Gespräche dauern jeweils ca. eine Stunde und beinhalten sowohl Schilderungen der alltäglichen Wege und der Veränderungen mit Eintritt in die Familienphase als auch das Nachdenken über zukünftige Entwicklungen und Alternativen zum privaten PKW.
Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die sich daran beteiligt haben!

2. Good-Practice-Steckbriefe

Vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie werden derzeit ca. zehn Good-Practice-Beispiele für ländliche Alternativangebote zum privaten PKW in Form von Steckbriefen aufbereiten.
Ziel ist es dabei, eine Bandbreite möglichst unterschiedlicher Beispiele zur Förderung einer familien- und umweltfreundlichen Mobilität in nachfrageschwachen Räumen zu berücksichtigen: Mobilitätsangebote, die den Menschen zum Produkt bringen, ebenso wie Dienstleistungen, die das Produkt zum Menschen bringen.
In einem ersten Arbeitsschritt wurden daher zunächst die Beispieltypen der Good-Practice-Beispiele festgelegt und in dem darauf folgenden Schritt dann konkrete Praxisbeispiele, die für den jeweiligen Beispieltyp stehen, recherchiert und ausgewählt. Auf Basis von Literatur- und Internetrecherchen konnten erste Informationen zusammengetragen werden.
Die Informationsgrundlage stellte sich für die einzelnen Beispieltypen allerdings sehr unterschiedlich dar, so dass in Ergänzung Experten-Interviews durchgeführt werden. Diese Experten-Interviews werden voraussichtlich im September 2010 abgeschlossen, so dass ab Herbst 2010 die Steckbriefe zu den etwa zehn Good-Practice-Beispielen vorliegen werden.

3. Veranstaltungshinweise

  • Tagung "Von Verkehr(t) zu richtig mobil! Wie gelingen nachhaltige Mobilitätskonzepte?" 2010
    Vom 3.-4.9.2010 findet an der Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit der Heinrich-Boell-Stiftung eine Tagung zu den Erfolgsfaktoren nachhaltiger Mobilitätskonzepte statt. Im Rahmen der Veranstaltung werden zum einen bereits bestehende Ansätze für nachhaltige Mobilitätkonzepte genauer analysiert. Zum anderen werden die Ursachen für das heutige "immer schneller, weiter, höher" betrachtet, und es werden Veränderungsansätze gesucht.
    Nähere Informationen: event.boell-net.de
    Kontakt: Silke Inselmann, Stiftung Leben und Umwelt, info(at)slu-boell.de

  • Tagung des Pegasus-Nachwuchsnetzwerks für Mobilitäts‐ und Verkehrsforschung 2010
    Vom 22. bis 24.10.2010 findet am Geographischen Institut der Universität Tübingen die erste Jahrestagung des Pegasus-Nachwuchsnetzwerks für Mobilitäts‐ und Verkehrsforschung statt. Diese Initiative versteht sich als disziplinübergreifende, unabhängige Plattform; angesprochen sind Doktoranden, Post‐Docs und engagierte Studierende.
    Kontakt: Abstracts für Vortrag, Workshop oder Diskussionsrunde können bis zum 8. August 2010 an Mathias Wilde (wilde(at)fh‐erfurt.de) oder Thomas Klinger (klinger(at)em.unifrankfurt.de) gesendet werden.

  • 5th International Conference on Sustainable Development and Planning 2011
    Vom 12. bis14.7.2011 findet in New Forest, UK, zum fünften Mal die internationale Konferenz zum Thema Nachhaltige Entwicklung und Planung statt, organisiert vom Wessex Institute of Technology. Abstracts (max. 300 Wörter) können ab sofort eingereicht werden. Die Konferenzsprache ist Englisch. Nähere Informationen unter: www.wessex.ac.uk
    Kontakt: Claire Shiell, cshiell(at)wessex.ac.uk

4. Hinweise auf Neuerscheinungen

Weitere Veranstaltungen oder Neuerscheinungen? - Melden Sie sich bitte!

Wenn Sie über diesen Newsletter auf Veranstaltungen oder Neuerscheinungen im Themengebiet „Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum" hinweisen möchten, so melden Sie sich bitte:
Melanie Herget (Dipl.-Umweltwiss.), Tel. 030-314-28160, melanie.herget(at)tu-berlin.de
Wir freuen uns über Ihre Beiträge!

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