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TU Berlin

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Ausgabe 3 - Dez. 2010

Willkommen zum dritten Newsletter - wir freuen uns, dass Sie sich für unser Projekt "Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum" interessieren!

Und nicht zu vergessen: Ihnen alles Gute für die Festtage und für das neue Jahr!

Im Folgenden bieten wir Ihnen einen Überblick über den aktuellen Stand des Projektes, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und der Volkswagen AG Konzernforschung, sowie allgemeine Hinweise auf einschlägige Veranstaltungen und Projekte.

1. Interviews mit Familien ländlicher Räume

Im Sommer 2010 wurden umfangreiche Interviews mit Familien ländlicher Räume durchgeführt. Ziel dieser Befragung ist es, verschiedene mobilitätsbezogene Bewältigungsstrategien zu ermitteln.
Für die Befragung wurden die familienreichen Landkreise Emsland und Ludwigslust ausgewählt. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde der Fokus auf Familien mit mindestens einem Kind im Grundschulalter gelegt.
Pro Landkreis wurden 14 Elternteile befragt (je 7 Mütter und 7 Väter). Die Gespräche dauerten jeweils ca. eine Stunde und beinhalteten sowohl Schilderungen der alltäglichen Wege und der Veränderungen mit Eintritt in die Familienphase als auch das Nachdenken über zukünftige Entwicklungen und Alternativen zum privaten PKW. Die Gespräche wurden verschriftlicht und anonymisiert und befinden sich nun in der Auswertung. Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die diese Befragung ermöglicht und unterstützt haben!

2. Good-Practice-Steckbriefe

Vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie werden derzeit ca. zehn Good-Practice-Beispiele für ländliche Alternativangebote zum privaten PKW in Form von Steckbriefen aufbereitet. Ziel ist es dabei, eine Bandbreite möglichst unterschiedlicher Beispiele zur Förderung einer familien- und umweltfreundlichen Mobilität in nachfrageschwachen Räumen zu berücksichtigen: Mobilitätsangebote, die den Menschen zum Produkt bringen, ebenso wie Dienstleistungen, die das Produkt zum Menschen bringen.
Auf Basis von Literatur- und Internetrecherchen sowie ergänzenden Experten-Interviews werden die Informationen zusammengetragen und voraussichtlich Anfang 2011 veröffentlicht.

3. Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen des Projekts

Am 11.6.2010 wurden im Rahmen des DFG-Forschungsnetzwerks "Räumliche Mobilität in der Zweiten Moderne. Freiheit und Zwang bei der Standortwahl und Verkehrsverhalten" an der Technischen Universität Berlin sowohl das Projekt „Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum" vorgestellt als auch erste Ergebnisse der Auswertung zum Verkehrsverhalten von Familien.
Ein weiterer Vortrag wurde am 20.9.2010 auf der 31. Universitätstagung Verkehrswesen in Berlin-Spandau gehalten. Bereits seit 1980 gibt es diese jährlich stattfindende Tagung. In diesem Jahr wurde die Tagung vom Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung und dem Fachgebiet Straßenplanung und Straßenbetrieb der TU Berlin vorbereitet und organisiert. Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Vernetzung und Zusammenarbeit der Verkehrsforschungslehrstühle zu fördern und insbesondere jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine professionelle Plattform zu bieten.
Am 3. und 4.9.2010 fand schließlich die Tagung "Von Verkehr(t) zu richtig mobil" an der Leuphana Universität Lüneburg statt. Diese Veranstaltung wurde ausgerichtet von der Heinrich Böll Stiftung und der Leuphana Universität Lüneburg. Im Rahmen der einleitenden Podiumsdiskussion konnte Melanie Herget (TU Berlin, FG Integrierte Verkehrsplanung) die spezielle Situation von Familien im ländlichen Raum einbringen und für das Projekt werben.

4. Veranstaltungshinweise

DIFU-Seminar „Demografischer Wandel: Kommunale Handlungskonzepte in der Bewährung“
Vom 28. bis 29. März 2011 bietet das Deutsche Institut für Urbanistik (DIFU) in Berlin ein (kostenpflichtiges) Seminar an, das die vielfältigen Herausforderungen und Handlungsansätze im Umgang mit demografischen Veränderungen für die kommunale Alltagspraxis von Politik und Verwaltung beleuchtet. Weitere Informationen unter: www.difu.de/veranstaltungen/2011-03-14/demografischer-wandel-kommunale-handlungskonzepte-in-der.html Anmeldung:

Conference Mobil.TUM 2011: Making Sustainable Mobilities – Interdisciplinary Perspectives

Vom 7. bis 8. April 2011 findet im Oskar von Miller Forum in München eine internationale Konferenz statt, die sich mit den verschiedenen Ebenen, Herausforderungen und Lösungsansätzen einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Mobilität auseinandersetzt.
Weitere Informationen unter: www.mobil-tum2011.de
Kontakt:

9th Biennial Conference on Environmental Psychology 2011

Vom 26. bis 28. September 2011 findet in Eindhoven, Niederlande, die 9. Internationale Konferenz für Umweltpsychologie statt. Für das Thema Mobilitätspsychologie wird es auf dieser Konferenz erstmals ein eigenes Symposium geben.
Call for papers (Mobilitätspsychologie ) – bis 1. Januar 2011: www.envpsych2011.eu/docs/Call_for_Abstracts_Psychology_of_sustainable_mobility.pdf Call for papers (Umweltpsychologie) – bis 20. März 2011: www.envpsych2011.eu/callforabstracts.html
Kontakt:

5. Hinweis auf weitere Projekte

Der VCD sucht Ihre Tipps für einen umweltfreundlichen Familienurlaub
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) möchte Familien mit Kindern Lust auf eine umweltverträgliche Mobilität im Urlaub machen und mit Ihrer Hilfe zeigen, dass das funktioniert und Spaß macht. Unter allen Teilnehmenden wird ein Familienwochenende für vier Personen von ReNatour an der Ostsee verlost. Machen Sie mit: www.vcd.org/tipps_familienurlaub.html
Teilnahmeschluss: 28. Februar 2011.
Diese Aktion ist Teil des VCD-Projekts „Mit Kindern unterwegs – ökologisch und entspannt“ und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und vom Umweltbundesamt gefördert.  

Projekt „LifeEvents“ – Erkenntnisse, Tipps und Best-Practice für Mobilitätskampagnen

Ziel des Projekts „LifeEvents – Lebensereignisse als Gelegenheitsfenster für eine Umstellung auf nachhaltige Konsummuster“ war es, Verbraucher(innen) nach Lebensereignissen wie der Geburt des ersten Kindes oder einem Umzug mit verschiedenen Kampagnenformen zu motivieren, nachhaltigeres Ernährungs-, Mobilitäts- oder Energieverhalten zu erproben. Im Rahmen des Projektes wurde ein Toolkit zur Entwicklung von Kampagnen entwickelt, in dem Sie unter anderem praktische Tipps und erfolgreiche Beispiele für Mobilitätskampagnen finden: www.klima-kampagnen-baukasten.de (Abschnitt Wissensbausteine). Hier werden auch die interessanten Ergebnisse der im Rahmen des Projektes durchgeführten Kampagne Pro Klima Berlin berichtet.
Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Praxispartnern durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Kontakt: Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, TU Berlin, Zentrum für Technik und Gesellschaft (ZTG), Tel. (030) 314-26854,



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Weitere Veranstaltungen, Projekte oder Neuerscheinungen? – Melden Sie sich bitte!
Wenn Sie über diesen Newsletter auf Veranstaltungen, Projekte oder Neuerscheinungen im Themengebiet „Umwelt- und familienfreundliche Mobilität im ländlichen Raum“ hinweisen möchten, so melden Sie sich bitte: Melanie Herget (Dipl.-Umweltwiss.), Tel. 030-314-28160,
Wir freuen uns über Ihre Beiträge!

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