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TU Berlin

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Kalte Enteignung der deutschen Automobilindustrie – Videobeitrag Prof. Schwedes

Dienstag, 05. Mai 2020

Prof. Schwedes hält im Vorfeld des Autogipfels am 5. Mai 2020 einen kurzen aber eindringlichen Videobeitrag für den ADFC und fordert eine Kalte Enteignung der Automobilindustrie um eine nachhaltige Verkehrsentwicklung erreichen zu können.

 

 

Discussion Paper 15 zum Thema "Was ist Integrierte Verkehrsplanung?" erschienen

Donnerstag, 14. Mai 2020

Lupe

Heute ist das neue Discussion Paper (15) zum Thema "Was ist Integrierte Verkehrsplanung?" von Oliver Schwedes und Alexander Rammert erschienen. 

Was ist eigentlich integrierte Verkehrsplanung? Dieser Frage und den daraus resultierenden Ansprüchen an die Planung von Mobilität und Verkehr geht dieses Discussion Paper nach. Hierzu wird zunächst auf die nunmehr 50-jährige Geschichte des integrierten Planungsgedankens eingegangen und relevante Entwicklungsphasen vorgestellt. Bis heute befindet sich der Anspruch einer am Menschen orientierten Verkehrsplanung im Konflikt mit den klassischen Vorstellungen der Verkehrswegeplanung, die weiterhin den status quo in den Verkehrsverwaltungen darstellt. Hierfür möchten wir neue Perspektiven aufzeigen, wie eine modernisierte Integrierte Verkehrsplanung auch endlich in der Praxis ein überholtes Planungsverständnis ablösen kann. Grundlage dafür stellen vier Integrationsebenen dar, welche die Ansprüche für eine am Menschen orientierte Planung skizzieren. Erst wenn die Verkehrsplanung normativ, politisch, fachlich und räumlich integriert wurde, kann sie ihr volles Potential hinsichtlich einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung ausschöpfen. Das wir eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrsplanung benötigen ist dabei aus aktueller Sicht unumstritten, da die bisherigen Ansätze es nicht schafften, die katastrophalen Effekte des Verkehrs auf Mensch, Umwelt und Klima maßgeblich zu reduzieren. Die Integrierte Verkehrsplanung stellt hierfür weiterhin einen vielversprechen Lösungsansatz dar, kooperativ und evidenzbasiert Mobilität und Verkehr zu gestalten.

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

IVP auf der 5. Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung

Dienstag, 10. März 2020

Am 17. und 18. Februar 2020 waren einige Vertreter*innen unsere Fachgebiets auf der 5. Dortmunder Konferenz zu Raum- und Planungsforschung:

Prof. Schwedes hielt einen Vortrag mit dem Titel '"Zur Governance von MaaS: Mobilität erfolgreich steuern". In diesem zeigte er auf, dass das bisher technikgetriebene und durch ein ökonomisch verengtes Planungsverständnis geprägte Mobility-as-a-Service (MaaS) im Sinne einer integrierten Verkehrspolitik und -planung weiterentwickelt und im Rahmen einer auf wissenschaftlichen Gütekriterien fußenden Mobilitätsmanagements eingebunden sein muss, wenn das politisch angestrebte Ziel einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung erreicht werden soll.

Carolin Kruse vom Projekt MobilBericht hielt einen Vortrag mit dem Titel „Mobilitätsberichterstattung – Verkehrsplanung am Puls der Zeit“ handelte von dem BMBF-geförderten Projekt MobilBericht in dem das Instrument der Mobilitätsberichterstattung im Bezirk Berlin-Pankow etabliert werden soll. Ziel ist die nachhaltige Mobilität gestaltbar zu machen unter Einbeziehung der individuellen Mobilitätsbedarfe der Menschen vor Ort.

Mit der Fragestellung „Neue Mobilitätsangebote: Gewährleisten sie gesellschaftliche Teilhabe für Einkommensarme?“ stellten Stephan Daubitz von der IVP und Christoph Aberle von der TU Hamburg Harburg ihre Ergebnisse, die im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „MobileInclusion“ entstanden sind, vor. Mit der Vorstellung von GIS-basierten Untersuchung vierer Ridepooling-Angebote in Hamburg und den Berichten einkommensarmer Personen über ihre erfolgreiche bzw. gescheiterte Nutzung, wurde die Frage diskutiert, inwieweit neue Mobilitätsangebote ein Potenzial für die soziale Teilhabe darstellen.

Discussion Paper 14 zum Thema Mobilitätskulturen erschienen

Donnerstag, 05. März 2020

Lupe

Heute ist das neue Discussion Paper (14) zum Thema Mobilitätskulturen von unserem Mitarbeitenden Maximilian Hoor erschienen. 

Im politischen, medialen, planerischen und wissenschaftlichen Diskurs wird der Begriff „Mobilitätskultur“ häufig benutzt, insbesondere wenn es um den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen Mobilität geht. Aber so häufig wie der Begriff mittlerweile genutzt wird, so definitorisch unklar und arbiträr ist seine Bedeutung. Das vorliegende Discussion Paper baut auf bestehende wissenschaftliche Auseinandersetzungen zu kulturellen Aspekten von Mobiltiät und Verkehr auf und entwickelt durch eine gezielte Auseinandersetzung mit kultur- und sozialtheoretischen Arbeiten eine eigene theoretische, methodologische und methodische Perspektive zu Mobilitätskulturen.

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

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