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Broschüre zum FES-Projekt "Hürden auf dem Weg zur Zukunftstadt" erschienen.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Lupe

Kurz vor Weihnachten ist unsere Studie über die Hürden auf dem Weg zur Zukunftsstadt erschienen, die wir im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung (FES) im Austausch mit unterschiedlichen Fachexpert*innen durchgeführt haben. Im Rahmen des Projekts wurden in einem diskursiven Prozess politische, rechtliche und ökonomische Chancen und Hemmnisse identifiziert und gemeinsame Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik erarbeitet. Der komplette Projektbericht kann hier als Broschüre heruntgeladen werden.

Gastbeitrag in Spektrum Wissenschaft zum Öffentlichen Verkehr von Prof. Schwedes

Freitag, 06. Dezember 2019

Prof. Schwedes hat einen Gastbeitrag für Spektrum Wissenschaft mit dem Titel "Der öffentliche Verkehr muss aus seinem Hamsterrad" geschrieben. In diesem Artikel nimmt Prof. Schwedes eine Stellungnahme zu der aktuellen Debatten in der deutschen Verkehrspolitik und argumentiert, dass der öffentliche Verkehr nur eine Chance hat, wenn die Politik sich endlich gegen das Auto entscheidet und den öffentlichen Verkehr konsequent fördert.

 

 

Buch Verkehrspolitik jetzt auch auf japanisch

Dienstag, 03. Dezember 2019

Lupe

Seit dieser Woche gibt es eine japanische Übersetzung zur ersten Auflage des Buches "Verkehrspolitik" von Prof. Oliver Schwedes. Für alle japanischsprachigen Interessierten gibt es ein Exemplar in unserer Fachgebietsbibliothek.

 

 

 

Broschüre zum Forschungsprojekt 2-1-0 erschienen

Donnerstag, 14. November 2019

Lupe

Die vorliegende Broschüre fasst zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts 2Rad-1Kauf-0Emission zusammen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Den Ausgangspunkt bildeten Diskussionen über einen möglichen fahrrad- und fußgängerfreundlichen Umbau der Berliner Schönhauser Allee.

Das Ziel war es, den lokalen Einzelhandel schon im Vorfeld zu sensibilisieren, mögliche Umgestaltungen als Chance zu verstehen und solche Veränderungen selbst aktiv mitzugestalten. Die Aufgabe bestand darin, in enger Zusammenarbeit mit den Einzelhändler*innen Angebote für die Kund*innen zu entwickeln, die das Einkaufen mit dem Fahrrad unterstützen und sich als radverkehrsfreundlichen Standort aufzustellen. Dabei hat sich schnell gezeigt, dass solche Aktivitäten eine gemeinsame Identifikation mit der Einkaufsstraße voraussetzen. In der vorliegenden Broschüre wird der gemeinsame Arbeitsprozess mit den Einzelhändler*innen dokumentiert und für andere Einkaufsstraßen nachvollziehbar dargestellt.

Discussion Paper 13 erschienen

Donnerstag, 07. November 2019

Nach einer längeren Pause ist das neue Discussion Paper (13) erschienen. 

Die Bedeutung des Radverkehrs in Städten nimmt stetig zu und dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach auch auf absehbare Zeit fortsetzen. Dabei stellt sich aus Sicht der Planenden in Deutschland die Frage, ob das System hierzulande für die Verkehrswende geeignet ist. Können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Regelwerken und Entscheidungsstrukturen den (Rad-)Verkehr der Zukunft aktiv gestalten? Oder sind unsere Arbeitsgrundlagen vielmehr ein Hindernis auf dem Weg zur Stadt-Mobilität des 21. Jahrhunderts?

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

Beitrag in „Das Auto“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“

Dienstag, 22. Oktober 2019

Diese Woche ist die Ausgabe „Das Auto“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Bundeszentrale für Politische Bildung erschienen. Prof. Schwedes hat darin einen Artikel zu „Instrumente und Anwendungsfelder der Verkehrspolitik“ veröffentlicht, in dem er die zentrale verkehrspolitische Frage behandelt, wie die ökologischen Ziele mit den ökonomischen und sozialen Anforderungen verbunden werden können und welche Instrumente zur Umsetzung zur Verfügung stehen.

Des Weiteren gibt es Beiträge zum Auto als Kulturobjekt, zur Kulturgeschichte des Automobils und des Automobildesigns, als auch zur Elektromobiliät und einer zukünftigen gesellschaftlichen Verkehrswende. Die Ausgabe kann online gelesen, oder hier als PDF heruntergeladen werden.

IVP auf dem Deutschen Kongress 2019 für Geographie in Kiel

Montag, 30. September 2019

Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung war durch zwei Wissenschaftliche Mitarbeitende auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2019 in Kiel vertreten. Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der beiden Vorträge.

Alexander Rammer zu "Mobilitätsgestaltung – Neue Perspektiven auf die Planung von Stadt, Raum und Verkehr"

Mit der Mobilität hat eine neue Planungsdimension Einzug in die Verkehrs- und Planungswissenschaft erhalten. Trotzdem existiert bis heute keine einheitliche Definition von Mobilität und mobilitätsorientierte Maßnahmen sind entsprechend selten zielorientiert und evidenzbasiert. Der Vortrag definiert erstens einen planungsorientierten Begriff für Mobilität und zweitens die Ansprüche, welche für eine vollwertige Mobilitätsgestaltung zu beachten sind.

Sven Hausigke zu "Die Kombination partizipativer, qualitativer Methoden zur Erfassung individueller Mobilitätsbedarfe in der Verkehrsplanung"

Das Team MobilBericht hat auf dem Kongress die im Projekt angewandten qualitativen Methoden Fokusgruppendiskussion, Community Mapping und teilnehmenden Beobachtung vorgestellt. Im neuen Verkehrsplanungsinstrument Mobilitätsberichterstattung für den Bezirk Pankow nehmen die qualitativen Methoden eine wichtige Rolle zur Erfassung der individuellen Mobilitätsbedarfe der Bürger*innen vor Ort ein. In über 100 Interviews mit allen Personengruppen – worunter zur sozialen Gerechtigkeit Menschen mit besonderen Mobilitätsbedarfen wie Schulkinder, Menschen mit Gehbehinderungen oder Senior*innen gehören – konnten spezifische Bedarfe ermittelt werden, die nun im nächsten Schritt in SWOT-Analysen einfließen, welche die Grundlage zur Strategien- und Maßnahmenentwicklung durch die lokale Politik und Verwaltung bilden.

IVP auf der Universitätstagung: Maximilian Hoor hält Vortrag zu "Urbane Fahrradkulturen"

Donnerstag, 26. September 2019

Maximilian Hoor hat bei der diesjährigen Universitätstagung der deutschsprachigen Verkehrsplanungsinstitute in Lenggries sein Promotionsthema "Urbane Fahrradkulturen – Zwischen Gesellschaftskritik, sozialer Distinktion und wirtschaftlicher Produktivkraft. Eine kulturelle Untersuchung zum Radfahren in Berlin" vorgestellt. In seinem Vortrag plädiert Maximilian Hoor für eine kulturtheoretisch informierte und methodisch qualitativen Herangehensweise bei der Erforschung städtischer Transformationsprozesse. Dies argumentiert er anhand seiner empirischen Arbeiten zu städtischen Fahrradkulturen wie der Fixed-Gear-, Rennrad- und Aktivist*innenszene, in der das Radfahren in den letzten Jahren eine starke Ästhetisierung, Kommerzialisierung und Lebenstilisierung erfahren hat, die mit einer symbolischen und emotionalen Aufwertung einhergehen. Das tiefgreifende Verständnis über Nutzer*innengruppen, deren alltägliche Praktiken und Bedeutungszuschreibungen ist notwendig, um eine zielorientierte Planung hin zu nachhaltigen Mobilitätskulturen zu verwicklichen, als auch Partizipationsverfahren, Öffentlichkeitskampagnen und Infrastrukturplanungen adeqäut auszurichten.

Blogartikel zu "Verkehr im Kapitalismus – Die Wachstumsspirale" von Prof. Schwedes

Donnerstag, 12. September 2019

Fachgebietsleiter Prof. Schwedes hat einen Beitrag zum Thema "Verkehr im Kapitalismus – Die Wachstumsspirale" geschrieben, der kürzlich im Blog Postwachstum vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) veröffentlicht wurde. Im Blogeintrag geht es um die Wechselwirkungen zwischen einem nicht enden wollenden Verkehrs- und Wirtschaftswachstum und die daraus resultierenden negativen Konsequenzen für Umwelt und Klima.

Dieser Blogeintrag ist Teil einer Kooperation des Blog Postwachstum mit der Konferenz „Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften“, die vom 23. bis 27. September 2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfinden wird und auf der Prof. Schwedes ebenfalls einen Vortrag zu dem Thema halten wird.

Vortrag zur Regionalentwicklung Berlin-Brandenburger auf 14. Oberhavel Verkehrsgesprächen

Freitag, 30. August 2019

Prof. Schwedes hat bei den diesjährigen 14. Oberhavel Verkehrsgesprächen einen Vortrag zu Handlungsstrategien einer zukunftsfähigen Verkehrsentwicklung in der Region Berlin-Brandenburg gehalten. In seinem Vortrag skizzierte Prof. Schwedes die aktuellen Herausforderungen der regionalen Verkehrsentwicklung und zeigte darauf aufbauend Perspektiven für die Regionalentwicklung Berlin-Brandenburg mit einem Forkus auf akteurszentrierte Planungsstrategien auf.

IVP bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2019

Montag, 24. Juni 2019

IVP bei der LNDW 2019
Lupe

Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung war am Samstag, den 15. Juni bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2019 vertreten. Bei dem Stand vorm Mathematikgebäude konnten verschiedene Lastenräder von den Besucherinnen und Besuchern als praktische, aktive und emissionsfreie Alternative zum Auto spielerisch ausgetestet werden. Zudem gab es Informationen und Mitmach-Aktionen zum Thema Lastenrad, Flächennutzung in der Stadt und nachhaltige Mobilität. 

Speed-Dating zum Klimaschutz - Fridays for Future trifft Scientists for Future

Dienstag, 04. Juni 2019

Geht bei 100% erneuerbaren Energien ab und zu das Licht aus? Verkraftet es unsere Wirtschaft, wenn wir konsequenten Klimaschutz betreiben? Was sind die wichtigsten Maßnahmen, die jede*r einzelne von uns ergreifen sollte, um klimafreundlicher zu leben? Warum fällt es uns so schwer, die eigenen Alltagsgewohnheiten zu ändern? Wie sehen klimafreundliche Städte und die Landwirtschaft der Zukunft aus? Welche Rolle spielen dabei Elektroautos und Smart Homes?

Aber auch: Was können Proteste wie Fridays for Future bewirken und was können engagierte Schüler*innen tun, wenn die Teilnahme an den Schulstreiks abnimmt?

Da konsequenter Klimaschutz eine Veränderung aller gesellschaftlichen Bereiche erfordert, stellen sich viele Fragen – auf die es teilweise keine einfachen Antworten gibt. An der TU Berlin wird aus sehr unterschiedlichen Perspektiven zum Klimaschutz und einem Wandel in Richtung Nachhaltigkeit geforscht – Energietechnik, Mobilität, Stadt- und Landschaftsplanung, Bodenkunde, Ökonomie, Konsumgewohnheiten und Alltagsverhalten, Forschung zu Protest und Sozialen Bewegungen (um nur einige zu nennen…).

Zur Langen Nacht der Wissenschaft stehen TU-Klimaforscher*innen aus verschiedenen Bereichen für ein Date zur Verfügung – um drängende Fragen von Schüler*innen und Student*innen zu besprechen, aber auch um zu hören, was Fridays for Future von der TU Berlin erwartet. Insgesamt 19 Professor*innen und Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aus sehr unterschiedlichen Fachgebieten beteiligen sich an der Veranstaltung.

Wir freuen uns darauf, mit Euch ins Gespräch zu kommen!

Ort: Foyer in der Marchstraße 23, 10587 Berlin
Zeit: 15.6.19, 17-21 Uhr

Organisation: Technische Universität Berlin
Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG, Prof. Dr. Martina Schäfer, Dr. Gabriele Wendorf)
FG Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum (ALÖNK, Dr. Viola Muster)
Kontakt: Martina Schäfer (schaefer@ztg.tu-berlin.de); Viola Muster (viola.muster@tu-berlin)

Prof. Schwedes auf dem Fachkongress zur Mobilitätswende der Friedrich-Ebert-Stiftung

Donnerstag, 09. Mai 2019

Lupe

Prof. Schwedes hat am 08. Mai 2019 einen Vortrag zum Thema "Mobilität in Stadt und Region - Neue Mobilitätsdienstleistungen und Autonomes Fahren. Was nützt es wirklich?" im Rahmen des Fachkongress Mobilitätswende der Friedrich-Ebert-Stiftung gehalten.

Nicht nur im Güterverkehr stehen die Zeichen auf Wachstum, sondern auch bei der Personenbeförderung. Für den Leiter des Fachgebiets für Integrierte Verkehrsplanung an der TU Berlin ist deshalb klar: „Unter dem aktuellen Wachstumsparadigma leistet der Öffentliche Nahverkehr keinen Beitrag zur Mobilitätswende, er ist vielmehr Teil des Problems.“ Solange die Wege für den Einzelnen nicht kürzer und die Nutzung des privaten Autos nicht unattraktiver würden, sei das Verkehrsproblem in den Städten nicht zu lösen, glaubt der Professor. „Die Politik muss die Rahmenbedingungen ändern, damit der ÖPNV einen aktiven Beitrag leisten kann“, fordert Schwedes und lobt die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne), die zuletzt mit ihren Aussagen zur Abschaffung des Autos und der möglichen Einführung einer City-Maut für Zündstoff gesorgt hatte.

Ergebnisse der Lehre: Zwei Entwürfe im Rahmen des Moduls Nahmobilität erschienen

Mittwoch, 20. März 2019

Lupe

Wie muss eine Straße in der Stadt zugunsten der Nahmobilität, also des Rad- und Fußverkehrs, gestaltet sein? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studierenden im Rahmen des Moduls „Nahmobilität“ im Sommersemester 2018.Beispielhaft wurde das Wissen, das in Vorlesungen und durch Inputs der Praxispartner_innen erworben wurde, bei der Umgestaltung der Hermannstraße umgesetzt, um zukünftige Impulse für eine lebenswerte Umgestaltung des Kiezes zu setzen.

Zwei Entwürfe können Sie hier herunterladen.

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