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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Planungstheorien

Lupe

Zeit

Freitag, 10:00 bis 14:00 Uhr

Ort

Raum SG-04 501

Erster Termin

12. April 2019

Dozent

Prof. Dr. Oliver Schwedes

Ansprechpartner

Nicolas Hoops

Materialien

Die Materialien zur Lehrveranstaltung befinden sich auf der ISIS2-Plattform. Das zum Einschreiben notwendige Passwort erfragen Sie bitte bei den Anprechpartnern der Veranstaltung.

Inhalte

Seit den 1970er Jahren hat das Planungsverständnis einen tiefgreifenden Wandel vollzogen, der sich auch in der Planungstheorie niederschlägt. Das bis dahin vorherrschende „Gott-Vater-Modell“ zentralstaatlich gesteuerter Planung, das dem Planer/der Planerin eine beherrschende Stellung einräumte, ist zunehmend einem Planungsverständnis gewichen, in dem der Planer/die Planerin als ein/e Experte/in unter anderen auftritt. Dieser Paradigmenwechsel hat weitreichende Konsequenzen für die praktische Arbeit, wo sich Planer_innen mit einer Vielzahl neuer Anforderungen konfrontiert sehen. Dabei wird bis heute kontrovers diskutiert, welche Aufgabe dem Planer/der Planerin in heutigen Planungsprozessen zukommen soll. Um die eigene Rolle besser einschätzen zu können, ist es notwendig, den historischen Bedeutungswandel von Planung in modernen kapitalistischen Gesellschaften zu begreifen.

In der Lehrveranstaltung wird ein Überblick über die Entwicklung der Planungstheorien nach dem zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart gegeben. Dabei gilt das besondere Augenmerk dem Verhältnis von Planung und Politik. Den Studierenden wird durch die gemeinsame Lektüre und Diskussion von Originaltexten vermittelt, wie sich die Sicht auf gesellschaftliche Planung über die Jahrzehnte verändert hat. Die Rolle des Staates ist hierbei von besonderem Interesse, angefangen mit der Vorstellung des Staates als zentraler Planungsinstanz bis zu aktuellen partizipativen Planungsverfahren.

Das Ziel der Lehrveranstaltung ist es, ein angemessenes Verständnis politischer Planung zu vermitteln sowie die Möglichkeiten und Grenzen planerischer Gestaltungsmacht im Rahmen der veränderten gesellschaftlichen Verhältnisse auszuloten.

Prüfungsbedingungen

Die Veranstaltung ist als Portfolioprüfung zu absolvieren, d. h. die Studierenden müssen sich innerhalb von sechs Wochen zu der Veranstaltung im jeweiligen Prüfungsamt anmelden. Im Studiengang Verkehrswesen ist diese Veranstaltung ein freies Wahlmodul im Master mit 6 ECTS.

Die genauen Prüfungsbedingungen sind beim Prüfungsamt zu erfahren oder hier erläutert. Abgabe der Durchschläge der Prüfungsanmeldungen im Sekretariat bis Ende der 8. Woche (sofern sie nicht vom Prüfungsamt verschickt werden).

Portfolioprüfung im SoSe 2018:

·         Referat (20 min) = 25 %

·         Protokollierte praktische Leistung (3 Seiten) = 25 %

·         Schriftliche Ausarbeitung (5 Seiten) = 50 %

Die Note setzt sich zu 50 % aus Leistungen in der Lehrveranstaltung und zu 50 % aus der schriftlichen Ausarbeitung zusammen.

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt

Prof. Dr. Oliver Schwedes
030-314-78767
Gebäude SG 4.1
Raum SG 4-406