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TU Berlin

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Zukunftsforschung - Strategische Verkehrsplanung

Zukunftsforschung – Strategische Verkehrsplanung

Lupe

ACHTUNG Blockseminar!

 

Zeit: 14-18 Uhr

Raum: SG 4, Raum 505

Erster Termin

09.04.2019

Dozent

Dipl.-Soz. Ingo Kollosche

Ansprechpartner

Nicolas Hoops

Materialien

Die Materialien zur Lehrveranstaltung befinden sich auf der ISIS2-Plattform.

Inhalte

Strategische Verkehrsplanung muss langfristige Entwicklungen aus dem Umfeld von Verkehr und Mobilität abschätzen. Entsprechend der Definition des Planungsbegriffes geht es um die systematische Gestaltung in die Zukunft gerichteter Handlungsziele und -abfolgen. Traditionelle quantitative Verfahren der Modellierung und Simulation ermöglichen die Projektion von Teilsystemen. Systemische Zusammenhänge verschiedener Umfeldfaktoren geraten dabei oft in den Hintergrund. Integrierte Verkehrsplanung, die verkehrsmittelübergreifend auf Wechselwirkungen zwischen Verkehr, Raumstruktur, Umwelt, Technik, Wirtschaft und Sozialstruktur gerichtet ist, muss in ihrem methodischen Instrumentarium über die klassischen Methoden und Verfahren der Verkehrsplanung hinausgehen und Ansätze der Zukunftsforschung integrieren. 

Die integrierte Veranstaltung schlägt einen Bogen zwischen den theoretischen und anwendungsbezogenen Grundlagen der Zukunftsforschung sowie der integrierten Verkehrsplanung. Am Beispiel eines konkreten Zukunftsprojektes wird mit der zentralen Methodik der Zukunftsforschung – die Szenario-Technik anwendungsorientiert gearbeitet. Die Studierenden erarbeiten Planungsszenarien für zukünftige Mobilitätssysteme. Zur Konkretisierung werde zusätzlich die Methoden des Roadmapping und der Wild Card-Analyse angewendet, um den Prozess der strategischen Planung zu vermitteln. Die Zukunftsforschung als auch die integrierte Verkehrsplanung sind transdisziplinär ausgerichtete Disziplinen, die sowohl multiperspektivisch als auch mit Methodenkombinationen arbeiten. Theoretisch wie praktisch werden diese Zusammenhänge in der Veranstaltung vermittelt und geübt.

Die Szenario-Technik ist die zentrale und am weitesten verbreitete sowie angewendete Methode der Zukunftsforschung. Sie zeichnet sich durch eine Langfristorientierung aus und integriert verschiedene methodische Ansätze. Sie eignet sich deshalb besonders für Planungsprozesse und hat bereits in der Verkehrsplanung weitreichende Anwendung gefunden. Die Technik erlaubt es, die Wirkungen von quantitativ und von qualitativ beschreibbaren Entwicklungen in vernetzten Strukturen darzustellen. Diese Erkenntnisse können beispielsweise für die Früherkennung unerwünschter Entwicklungen (z. B. Verkehrskollaps) oder für die Vorausschau auf Märkte und Technologien (z. B. für die Inventionsgenerierung im Mobilitätsbereich) genutzt werden. Szenarien fördern also strategisches Denken und Handeln von Unternehmen, Verwaltungen, Regierungen und Bürgern. Zudem können mit ihnen Leitbilder und Zielvorstellungen entwickelt und zukünftige Entwicklungen zur Diskussion gestellt werden.

Prüfungsbedingungen

Die Veranstaltung ist als Portfolioprüfung zu absolvieren, d. h. die Studierenden müssen sich innerhalb von sechs Wochen zu der Veranstaltung im jeweiligen Prüfungsamt anmelden. Im Studiengang Verkehrswesen ist diese Veranstaltung ein 4 SWS WPF oder Bachelormodul mit 6 ECT. Die genauen Prüfungsbedingungen sind beim Prüfungsamt zu erfahren oder hier erläutert. Abgabe der Durchschläge der Prüfungsanmeldungen im Sekretariat bis Ende der 8. Woche (sofern sie nicht vom Prüfungsamt verschickt werden).

Prüfungsäquivalente Studienleistungen: 

  1. die Ausarbeitung eines Einflussfaktors (festgelegte Zuständigkeiten einzelner Studierender), 
  2. Ausarbeitung, Gestaltung und Präsentation eines Szenarios. 
  3. Schriftlicher Test.

Die Zensur setzt sich zu 50% aus (1) und (2) und zu 50% aus (3) zusammen.

Zusatzinformationen / Extras

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Kontakt

Dipl.-Soz. Ingo Kollosche