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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Stellenausschreibungen für Wiss. Mitarbeiter*in

Donnerstag, 02. Juli 2020

Lupe

Bei der Technischen Universität Berlin ist folgende Stelle zu besetzen:
Wiss. Mitarbeiter*in (d/m/w) - 50 % Arbeitszeit - Entgeltgruppe 13 TV-L Berliner Hochschulen

Alle Details zur Ausschreibung finden Sie im nebenstehenden PDF oder unter unseren Stellenausschreibungen.

 

 

 

Prof. Schwedes bei Online-Fachgespräch zu "ÖPNV – gut für alle!"

Freitag, 19. Juni 2020

Lupe

Unser Fachgebietsleiter Prof. Schwedes nimmt am Freitag, den 03. Juli an einem Online-Fachgespräch zum Thema „ÖPNV – gut für alle! Gemeinsam für bessere Arbeit und mehr Geld“ teil. Das Fachgespräch findet von 15.30 bis 17.30 Uhr  statt und wird der Bundestagsfraktion DIE LINKE. organisiert. Weitere Sprecher*innen kommen von ver.di, dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und Students for Future. Weitere Informationen zum Gespräch, sowie zur Anmeldung finden Sie in hier.

Kalte Enteignung der deutschen Automobilindustrie – Videobeitrag Prof. Schwedes

Dienstag, 05. Mai 2020

Prof. Schwedes hält im Vorfeld des Autogipfels am 5. Mai 2020 einen kurzen aber eindringlichen Videobeitrag für den ADFC und fordert eine Kalte Enteignung der Automobilindustrie um eine nachhaltige Verkehrsentwicklung erreichen zu können.

 

 

Discussion Paper 15 zum Thema "Was ist Integrierte Verkehrsplanung?" erschienen

Donnerstag, 14. Mai 2020

Lupe

Heute ist das neue Discussion Paper (15) zum Thema "Was ist Integrierte Verkehrsplanung?" von Oliver Schwedes und Alexander Rammert erschienen. 

Was ist eigentlich integrierte Verkehrsplanung? Dieser Frage und den daraus resultierenden Ansprüchen an die Planung von Mobilität und Verkehr geht dieses Discussion Paper nach. Hierzu wird zunächst auf die nunmehr 50-jährige Geschichte des integrierten Planungsgedankens eingegangen und relevante Entwicklungsphasen vorgestellt. Bis heute befindet sich der Anspruch einer am Menschen orientierten Verkehrsplanung im Konflikt mit den klassischen Vorstellungen der Verkehrswegeplanung, die weiterhin den status quo in den Verkehrsverwaltungen darstellt. Hierfür möchten wir neue Perspektiven aufzeigen, wie eine modernisierte Integrierte Verkehrsplanung auch endlich in der Praxis ein überholtes Planungsverständnis ablösen kann. Grundlage dafür stellen vier Integrationsebenen dar, welche die Ansprüche für eine am Menschen orientierte Planung skizzieren. Erst wenn die Verkehrsplanung normativ, politisch, fachlich und räumlich integriert wurde, kann sie ihr volles Potential hinsichtlich einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung ausschöpfen. Das wir eine grundlegende Neuausrichtung der Verkehrsplanung benötigen ist dabei aus aktueller Sicht unumstritten, da die bisherigen Ansätze es nicht schafften, die katastrophalen Effekte des Verkehrs auf Mensch, Umwelt und Klima maßgeblich zu reduzieren. Die Integrierte Verkehrsplanung stellt hierfür weiterhin einen vielversprechen Lösungsansatz dar, kooperativ und evidenzbasiert Mobilität und Verkehr zu gestalten.

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

IVP auf der 5. Dortmunder Konferenz Raum- und Planungsforschung

Dienstag, 10. März 2020

Am 17. und 18. Februar 2020 waren einige Vertreter*innen unsere Fachgebiets auf der 5. Dortmunder Konferenz zu Raum- und Planungsforschung:

Prof. Schwedes hielt einen Vortrag mit dem Titel '"Zur Governance von MaaS: Mobilität erfolgreich steuern". In diesem zeigte er auf, dass das bisher technikgetriebene und durch ein ökonomisch verengtes Planungsverständnis geprägte Mobility-as-a-Service (MaaS) im Sinne einer integrierten Verkehrspolitik und -planung weiterentwickelt und im Rahmen einer auf wissenschaftlichen Gütekriterien fußenden Mobilitätsmanagements eingebunden sein muss, wenn das politisch angestrebte Ziel einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung erreicht werden soll.

Carolin Kruse vom Projekt MobilBericht hielt einen Vortrag mit dem Titel „Mobilitätsberichterstattung – Verkehrsplanung am Puls der Zeit“ handelte von dem BMBF-geförderten Projekt MobilBericht in dem das Instrument der Mobilitätsberichterstattung im Bezirk Berlin-Pankow etabliert werden soll. Ziel ist die nachhaltige Mobilität gestaltbar zu machen unter Einbeziehung der individuellen Mobilitätsbedarfe der Menschen vor Ort.

Mit der Fragestellung „Neue Mobilitätsangebote: Gewährleisten sie gesellschaftliche Teilhabe für Einkommensarme?“ stellten Stephan Daubitz von der IVP und Christoph Aberle von der TU Hamburg Harburg ihre Ergebnisse, die im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts „MobileInclusion“ entstanden sind, vor. Mit der Vorstellung von GIS-basierten Untersuchung vierer Ridepooling-Angebote in Hamburg und den Berichten einkommensarmer Personen über ihre erfolgreiche bzw. gescheiterte Nutzung, wurde die Frage diskutiert, inwieweit neue Mobilitätsangebote ein Potenzial für die soziale Teilhabe darstellen.

Discussion Paper 14 zum Thema Mobilitätskulturen erschienen

Donnerstag, 05. März 2020

Lupe

Heute ist das neue Discussion Paper (14) zum Thema Mobilitätskulturen von unserem Mitarbeitenden Maximilian Hoor erschienen. 

Im politischen, medialen, planerischen und wissenschaftlichen Diskurs wird der Begriff „Mobilitätskultur“ häufig benutzt, insbesondere wenn es um den Transformationsprozess hin zu einer nachhaltigen Mobilität geht. Aber so häufig wie der Begriff mittlerweile genutzt wird, so definitorisch unklar und arbiträr ist seine Bedeutung. Das vorliegende Discussion Paper baut auf bestehende wissenschaftliche Auseinandersetzungen zu kulturellen Aspekten von Mobiltiät und Verkehr auf und entwickelt durch eine gezielte Auseinandersetzung mit kultur- und sozialtheoretischen Arbeiten eine eigene theoretische, methodologische und methodische Perspektive zu Mobilitätskulturen.

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

Broschüre zum FES-Projekt "Hürden auf dem Weg zur Zukunftstadt" erschienen.

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Lupe

Kurz vor Weihnachten ist unsere Studie über die Hürden auf dem Weg zur Zukunftsstadt erschienen, die wir im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung (FES) im Austausch mit unterschiedlichen Fachexpert*innen durchgeführt haben. Im Rahmen des Projekts wurden in einem diskursiven Prozess politische, rechtliche und ökonomische Chancen und Hemmnisse identifiziert und gemeinsame Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige Stadtentwicklungspolitik erarbeitet. Der komplette Projektbericht kann hier als Broschüre heruntgeladen werden.

Gastbeitrag in Spektrum Wissenschaft zum Öffentlichen Verkehr von Prof. Schwedes

Freitag, 06. Dezember 2019

Prof. Schwedes hat einen Gastbeitrag für Spektrum Wissenschaft mit dem Titel "Der öffentliche Verkehr muss aus seinem Hamsterrad" geschrieben. In diesem Artikel nimmt Prof. Schwedes eine Stellungnahme zu der aktuellen Debatten in der deutschen Verkehrspolitik und argumentiert, dass der öffentliche Verkehr nur eine Chance hat, wenn die Politik sich endlich gegen das Auto entscheidet und den öffentlichen Verkehr konsequent fördert.

 

 

Buch Verkehrspolitik jetzt auch auf japanisch

Dienstag, 03. Dezember 2019

Lupe

Seit dieser Woche gibt es eine japanische Übersetzung zur ersten Auflage des Buches "Verkehrspolitik" von Prof. Oliver Schwedes. Für alle japanischsprachigen Interessierten gibt es ein Exemplar in unserer Fachgebietsbibliothek.

 

 

 

Broschüre zum Forschungsprojekt 2-1-0 erschienen

Donnerstag, 14. November 2019

Lupe

Die vorliegende Broschüre fasst zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts 2Rad-1Kauf-0Emission zusammen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert. Den Ausgangspunkt bildeten Diskussionen über einen möglichen fahrrad- und fußgängerfreundlichen Umbau der Berliner Schönhauser Allee.

Das Ziel war es, den lokalen Einzelhandel schon im Vorfeld zu sensibilisieren, mögliche Umgestaltungen als Chance zu verstehen und solche Veränderungen selbst aktiv mitzugestalten. Die Aufgabe bestand darin, in enger Zusammenarbeit mit den Einzelhändler*innen Angebote für die Kund*innen zu entwickeln, die das Einkaufen mit dem Fahrrad unterstützen und sich als radverkehrsfreundlichen Standort aufzustellen. Dabei hat sich schnell gezeigt, dass solche Aktivitäten eine gemeinsame Identifikation mit der Einkaufsstraße voraussetzen. In der vorliegenden Broschüre wird der gemeinsame Arbeitsprozess mit den Einzelhändler*innen dokumentiert und für andere Einkaufsstraßen nachvollziehbar dargestellt.

Discussion Paper 13 erschienen

Donnerstag, 07. November 2019

Nach einer längeren Pause ist das neue Discussion Paper (13) erschienen. 

Die Bedeutung des Radverkehrs in Städten nimmt stetig zu und dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach auch auf absehbare Zeit fortsetzen. Dabei stellt sich aus Sicht der Planenden in Deutschland die Frage, ob das System hierzulande für die Verkehrswende geeignet ist. Können wir mit den uns zur Verfügung stehenden Regelwerken und Entscheidungsstrukturen den (Rad-)Verkehr der Zukunft aktiv gestalten? Oder sind unsere Arbeitsgrundlagen vielmehr ein Hindernis auf dem Weg zur Stadt-Mobilität des 21. Jahrhunderts?

Das Discussion Paper kann hier heruntergeladen werden. Weitere Discussion Paper aus der Reihe sind hier verfügbar.

Beitrag in „Das Auto“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“

Dienstag, 22. Oktober 2019

Diese Woche ist die Ausgabe „Das Auto“ der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ der Bundeszentrale für Politische Bildung erschienen. Prof. Schwedes hat darin einen Artikel zu „Instrumente und Anwendungsfelder der Verkehrspolitik“ veröffentlicht, in dem er die zentrale verkehrspolitische Frage behandelt, wie die ökologischen Ziele mit den ökonomischen und sozialen Anforderungen verbunden werden können und welche Instrumente zur Umsetzung zur Verfügung stehen.

Des Weiteren gibt es Beiträge zum Auto als Kulturobjekt, zur Kulturgeschichte des Automobils und des Automobildesigns, als auch zur Elektromobiliät und einer zukünftigen gesellschaftlichen Verkehrswende. Die Ausgabe kann online gelesen, oder hier als PDF heruntergeladen werden.

IVP auf dem Deutschen Kongress 2019 für Geographie in Kiel

Montag, 30. September 2019

Das Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung war durch zwei Wissenschaftliche Mitarbeitende auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2019 in Kiel vertreten. Im Folgenden finden Sie eine kurze Zusammenfassung der beiden Vorträge.

Alexander Rammer zu "Mobilitätsgestaltung – Neue Perspektiven auf die Planung von Stadt, Raum und Verkehr"

Mit der Mobilität hat eine neue Planungsdimension Einzug in die Verkehrs- und Planungswissenschaft erhalten. Trotzdem existiert bis heute keine einheitliche Definition von Mobilität und mobilitätsorientierte Maßnahmen sind entsprechend selten zielorientiert und evidenzbasiert. Der Vortrag definiert erstens einen planungsorientierten Begriff für Mobilität und zweitens die Ansprüche, welche für eine vollwertige Mobilitätsgestaltung zu beachten sind.

Sven Hausigke zu "Die Kombination partizipativer, qualitativer Methoden zur Erfassung individueller Mobilitätsbedarfe in der Verkehrsplanung"

Das Team MobilBericht hat auf dem Kongress die im Projekt angewandten qualitativen Methoden Fokusgruppendiskussion, Community Mapping und teilnehmenden Beobachtung vorgestellt. Im neuen Verkehrsplanungsinstrument Mobilitätsberichterstattung für den Bezirk Pankow nehmen die qualitativen Methoden eine wichtige Rolle zur Erfassung der individuellen Mobilitätsbedarfe der Bürger*innen vor Ort ein. In über 100 Interviews mit allen Personengruppen – worunter zur sozialen Gerechtigkeit Menschen mit besonderen Mobilitätsbedarfen wie Schulkinder, Menschen mit Gehbehinderungen oder Senior*innen gehören – konnten spezifische Bedarfe ermittelt werden, die nun im nächsten Schritt in SWOT-Analysen einfließen, welche die Grundlage zur Strategien- und Maßnahmenentwicklung durch die lokale Politik und Verwaltung bilden.

IVP auf der Universitätstagung: Maximilian Hoor hält Vortrag zu "Urbane Fahrradkulturen"

Donnerstag, 26. September 2019

Maximilian Hoor hat bei der diesjährigen Universitätstagung der deutschsprachigen Verkehrsplanungsinstitute in Lenggries sein Promotionsthema "Urbane Fahrradkulturen – Zwischen Gesellschaftskritik, sozialer Distinktion und wirtschaftlicher Produktivkraft. Eine kulturelle Untersuchung zum Radfahren in Berlin" vorgestellt. In seinem Vortrag plädiert Maximilian Hoor für eine kulturtheoretisch informierte und methodisch qualitativen Herangehensweise bei der Erforschung städtischer Transformationsprozesse. Dies argumentiert er anhand seiner empirischen Arbeiten zu städtischen Fahrradkulturen wie der Fixed-Gear-, Rennrad- und Aktivist*innenszene, in der das Radfahren in den letzten Jahren eine starke Ästhetisierung, Kommerzialisierung und Lebenstilisierung erfahren hat, die mit einer symbolischen und emotionalen Aufwertung einhergehen. Das tiefgreifende Verständnis über Nutzer*innengruppen, deren alltägliche Praktiken und Bedeutungszuschreibungen ist notwendig, um eine zielorientierte Planung hin zu nachhaltigen Mobilitätskulturen zu verwicklichen, als auch Partizipationsverfahren, Öffentlichkeitskampagnen und Infrastrukturplanungen adeqäut auszurichten.

Blogartikel zu "Verkehr im Kapitalismus – Die Wachstumsspirale" von Prof. Schwedes

Donnerstag, 12. September 2019

Fachgebietsleiter Prof. Schwedes hat einen Beitrag zum Thema "Verkehr im Kapitalismus – Die Wachstumsspirale" geschrieben, der kürzlich im Blog Postwachstum vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) veröffentlicht wurde. Im Blogeintrag geht es um die Wechselwirkungen zwischen einem nicht enden wollenden Verkehrs- und Wirtschaftswachstum und die daraus resultierenden negativen Konsequenzen für Umwelt und Klima.

Dieser Blogeintrag ist Teil einer Kooperation des Blog Postwachstum mit der Konferenz „Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften“, die vom 23. bis 27. September 2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfinden wird und auf der Prof. Schwedes ebenfalls einen Vortrag zu dem Thema halten wird.

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